Author - Julia Huber

Kräuterhexen

Inspiriert durch die weiten Welten des Web sind meine Kinder und ich auf diese Idee gekommen. Die Oma hatte vor einiger Zeit schon einen länglichen Blumenkasten für einige Kräuter auf ihrer Terrasse vorbereitet. Ihre Schildchen waren so gar nicht mein Geschmack und da sie nun gestern Geburtstag hatte, habe ich mit den Kids eine schöne Überraschung für ihr Kräuterbeet gebastelt – Kräuterhexen-Stecker 🙂

Wir sind dafür an einem Morgen im Wald spazieren gegangen und haben nebenbei verschiedene Formen von Stöcken und Ästen gesammelt. Eine Gabelung sollten sie auf jeden Fall haben, damit die Hexe auch eine schöne lange Nase bekommt.

Da wir vorab die Oma mal nebenbei gefragt haben, welche Kräuter sie gepflanzt hat, wussten wir auch, dass sie 7 Hexen braucht.

Zu Hause angekommen haben wir im Garten angefangen, die Stöcke auszusortieren und zu schnitzen. D.h. wir haben die Rinde entfernt und teilweise noch die Nasen und Stile zurechtgesägt. Danach gings ans Schleifen mit Schmirgelpapier, damit alles schön glatt ist.

Danach konnten wir uns mit Acrylstiften an die Gestaltung der Hexen machen. Das hat echt viel Spass gemacht. Jeder konnte und durfte so malen, wie er Lust hatte. Nach dem Trocknen der Farben durfte jeder noch ein Gesicht aufmalen. Anschliessend musste alles wieder trocknen. Bis dahin sind allerdings einige Tage vergangen.

Wir hatten uns dazu entschlossen, die Anhänger zu laminieren und mit Perlen aufzufädeln. Dazu durfte ich dann in der Werkstatt von meinem Mann Löcher bohren 🙂 Da die Kräuterhexen im Freien (zwar unter dem Dach) leben würden, habe ich sie noch mit Klarlack besprüht. Sicher ist sicher – schliesslich sollen sie ja ein paar Jahre halten. Der Lack hätte eigentlich 24 Stunden trocknen sollen, aber die Kids waren nicht zu halten und wollten die Hexen endlich fertig machen. So haben wir die Anhänger erstellt, laminiert und mit Perlen zusammen aufgefädelt. Erst danach haben wir sie zum finalen Trocknen auf die Seite gelegt.

Schliesslich hat jeder seine Hexen hübsch eingepackt und der Oma gestern zum Geburtstag stolz überreicht. Sie haben dort sofort ihren verdienten Platz im Kräuterkasten bekommen und die Oma hat sich riesig gefreut. Es war ein tolles aber auch recht aufwändiges Projekt.

Falls ihr die Kräuterhexen nachbasteln wollt, wünsche ich euch viel Spass. Das Ergebnis ist einfach toll. Ich freue mich, wenn ihr mir schreibt und ein Foto eurer Hexen hier in den Kommentaren postet.

Liebe Grüsse, eure Julia

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Vorbereitung Oster-Nähkurs

Nun ja, die Motivation ist etwas im Keller. Vor 2 Wochen habe ich neue Ware erhalten und mich mega gefreut, dass ich diese mit den Kindern im Oster-Nähkurs verarbeiten kann – nachdem die ersten Kurse im Februar bereits abgesagt werden mussten.

Stoffauswahl für den Nähkids-Osternähkurs

In meinem Kopf sprudeln die Ideen aber ich weiss noch nicht einmal, ob die Kurse tatsächlich stattfinden dürfen. Die Schule und der Einzelhandel machen nach und nach wieder auf – aber in manchen Regionen Deutschlands auch schon wieder zu. Tja, wie soll man da eine Planung machen? Freizeitangebote stehen leider mit den Öffnungen ganz hinten an und die Inzidenz muss unter 50 liegen. So werde ich wohl einfach noch ein paar Tage abwarten und dann muss eine Entscheidung fallen. Schon jetzt stimmt mich das sehr traurig, da ich ja eigentlich schon weiss, wie es kommen wird.

Ich will nicht alles verraten, was für den Osternähkurs geplant ist, da ich der Hoffnung bin, dass die Kurse ja irgendwann stattfinden und nachgeholt werden können. Dann möchte ich euch die wunderschönen Ergebnisse der Kinder präsentieren. Sie werden im Kurs unter anderem eine Frühlingslaterne nähen. Auf Transparentpapier bringe ich verschiedene Muster auf, die mit der Nähmaschine ohne Faden „geprickelt“ werden. Dies ist eine Wiederholung aus dem Anfängerkurs und verfolgt das Ziel, gerade und geschwungene Linien sowie Ecken zu nähen. Aus den kleinen Löchern kann dann das Licht schön strahlen. Aus bunten Stoffresten werden wir Ostereier ausschneiden und beliebig auf der Laterne festnähen. Die Kinder dürfen dabei auch andere Sticharten ausprobieren – es soll einfach Spass machen 🙂 Im zweiten Schritte nähen wir eine schöne Stoffhülle für eine Tafel Schokolade. Dabei verwenden wir die Osterstoffe, Filz und wer möchte, der darf sich auch an verschiedene Bänder trauen und diese festnähen. Natürlich werden wir alles fix und fertig verpacken inklusive Schokolade, damit die Kinder ein schönes Geschenk mit nach Hause nehmen können.

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Der Blog erwacht aus dem Dornröschenschlaf

Vielleicht liegt es an den Sonnenstrahlen und dem unglaublich warmen Wetter bis 20°C hier im Süden Deutschlands, die mich dazu aufmuntern endlich meine Homepage und damit auch meinen Blog wieder zum Leben erwachen zu lassen. Hier war es zwar ruhig, aber in den letzten Monaten ist viel passiert. Letztes Jahr habe ich mit Thomi einen wunderschönen Kursraum für Nähkurse hergerichtet.

Dann kam Corona und die Welt wurde von der Pandemie eingenommen. Viele geplante Kurse mussten abgesagt werden. Nichts desto trotz habe ich immer versucht nach vorne zu schauen. Mit Hygienstandards für die Kursdurchführung und kleinen Gruppen konnten dann doch einige Anfängerkurse stattfinden. Die waren super und die Kids total begeistert. Schaut mal:

Für Weihnachten waren super tolle Kurse geplant. Ich wollte mit den Kids Geschenke für die Eltern nähen. Alles war geheim und alle Kurse waren ausgebucht. Leider liegen noch heute die Materialien dafür im Schrank, da ein erneuter Lockdown kam. Die Motivation war auf einem Tiefpunkt. Wie sollte ich denn weitermachen? Im Dezember habe ich dann auf die Schnelle Gutscheine entworfen und drucken lassen. Ein perfektes Geschenk unter dem Tannenbaum 🙂

Nach vielen Wochen Homeschooling und vielen verbrauchten Nerven habe ich mich auf die ersten Kurse im Februar gefreut – und auch diese musste ich erneut absagen. Tja, und nun. Die Sonne lässt mich hoffen und im Moment bin ich voller Hoffnung, dass die Näh-Kids Kurse für Ostern stattfinden werden. Im nächsten Blog Beitrag erzähle ich euch dann ein bisschen, was ich dafür plane und welche kreativen Sachen ich im Lockdown mit meinen eigenen Kindern auspropbiert habe. Bis dahin, liebe Grüsse,

Eure Julia

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Im Flexfolien-Fieber

Nach den Ferien und zurück im Alltag ist der Plotter eine ganze Zeit still gestanden. Hab schon gedacht, tja, so ist es mit neuen Geräten. Die sind am Anfang der Hit und dann stehen sie irgendwann nur noch rum….
Glücklicherweise hatte ich für meine größte Tochter gleich zwei T-Shirts gekauft (weiss/schwarz) und bisher nur das weisse bedruckt. Das schwarze musste also unbedingt noch einen Pimp erhalten ?
Wie ich ja schon mal geschrieben habe, bin ich überhaupt kein Anleitungen Leser. Umso schöner ist es dann, wenn die Projekte mit Erfolg gekrönt sind. Also hiess es, ran an die Maschine! Die schönen Glitzerfolien hatten die Kids schon längst gefunden.

Und alle drei wollten ein Muster mit Regenbogen- Glitzerfolie. Alles ging ruck zuck – ich habe fertige Vorlagen aus dem Brother workspace verwendet. Nach nur ca. 20 Minuten waren die drei Shirts fertig.

Für den Namen meines Neffen hab ich noch etwas zusätzliche Zeit gebraucht. Ich musste erst suchen, wo sich der Button versteckt hatte, um die Schrift vor dem Schneiden zu spiegeln. Bei diesem Shirt habe ich Flockfolie verwendet.

Alles in allem drei super schnelle und schöne Ergebnisse. Ein Shirt ist nun noch in der Pipeline. Hier will ich eigentlich mal etwas anderes als eine Standardvorlage. Nachdem ich gestern Abend erfolglos ins Bett bin, weil es mit der Umwandlung des Dateiformats nicht gleich geklappt hat, muss ich hier nochmal einen Neustart hinlegen. Nachtrag: Dies ist mittlerweile erfolgreich geglückt 🙂

 

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Filigrane Klappkarte „Schmetterling“

Beim Stöbern im Workspace von Brother hatte ich bereits vor einiger Zeit schöne Vorlagen für diverse „Bastelprojekte“ gesehen. Da ich mich im Geschäft vor dem Ständer mit den Geburtstagskarten meist nicht so richtig für eine Karte entscheiden kann, habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen, selbst eine Karte zu machen. Wozu hat man so einen tollen Plotter denn ? und selbstgemacht ist einfach individuell und mit Liebe gemacht!
Auf ging’s in das „wonder-workspace-land“. Tolle Beispiele für Pop-up Karten strahlten mich an – allerdings war nicht mehr sehr viel Zeit zum Experimentieren; Geburtstage kann man bekanntlicherweise ja nicht aufhalten. Es musste also etwas Schickes aber auch „Einfaches“ in der Erstellung her. So fiel meine Auswahl auf eine quadratische Klappkarte, welche auf der Frontseite durch ein filigranes Schmetterlingmuster geschmückt wurde. Die Schmetterlinge sollten mit transparentem Papier hinterlegt werden. Auf der Innenseite war ein farblich abgesetztes Quadrat mit Zierrand, welcher zur Beschriftung der Karte diente. Workspace bietet diese (sowie viele andere Projekte) kostenfrei an. Es wird eine Beschreibung und das „Schnittmuster“ als PDF zur Verfügung gestellt. Mit nur wenigen Klicks war die Datei runtergeladen. Per Datei Import konnte ich die Datei öffnen und an den Plotter senden.

In meinem Fundus an Bastel- und Papierbedarf bin ich schnell fündig geworden. Im Nachhinein würde ich für die Innenseite nicht mehr so ein stark gemustertes Papier wählen. Die Schrift ist darauf einfach nicht so gut lesbar. Vielleicht wäre das bunte Papier eher etwas für die Frontseite ?
Nun ja, beim Schneiden hat mich aber auch bei diesem Projekt der Brother Scan’n Cut CM900 nicht im Stich gelassen. Präzise hat er die kleinsten Stellen ausgeschnitten und ein wirklich schönes Ergebnis hinterlassen. Alles war ruck zuck geschnitten, anschliessend mussten nur noch die Teile zusammengeklebt werden nd fertig war die Karte ? hab noch ein paar Glitzerpunkte platziert und war mit allem drum und dran

wirklich sehr zufrieden. Für das nächste Mal werde ich noch etwas dickeren Fotokarton auswählen und Motivpapier gezielter einsetzen.

         

 

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Flexfolie – aller Anfang ist schwer

Kurz vor dem Geburtstag meiner Tochter sollte doch noch rasch ein T-Shirt zur Erinnerung her. Ich dachte mir, nichts leichter als das – habe ich doch Mengen an Flex- und Flockfolien, sowie einen tollen Plotter zum Testen vor Ort. Da ich ja nicht der Handbuch Liebhaber bin und gerne selbsterklärende Geräte um mich habe, bin ich vom Brother CM900 immer wieder hellauf begeistert. Ruck zuck hatte ich (mehr …)

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Unboxing – Scan `n` Cut Brother CM900

Nun endlich ist es soweit. Nachdem das Paket fast schon 24 Stunden rumsteht und nur darauf wartet ausgepackt zu werden. Die grossen Kids in Kindergarten und Schule, die Kleinste schläft, das Mittagessen köchelt vor sich hin, endlich etwas wenig Zeit für mich und meinen vorübergehenden Plotter-Begleiter. Nach drei Nutella Broten bin ich gestärkt, für das was kommen wird 😉 Los geht`s, ich hol mal schnell den Karton! (mehr …)

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